Schweizerischer Factoringverband: Umsatzzahlen 2018

 

Der Schweizerische Factoringverband veröffentlichte letzte Woche die jährlichen Umsatzzahlen seiner Mitglieder. Die über Factoring abgewickelten Rechnungsvolumen mit Schweizer Debitoren erreichten im Jahr 2018 einen Betrag von 667 Millionen Schweizer Franken.
Das Gesamtvolumen fällt markant kleiner aus als im Vorjahr. Der Grund für den Umsatzrückgang ist der Austritt der UBS aus dem Factoringverband. Dieser Schritt erfolgte aufgrund einer strategischen Neuorientierung, in Folge derer die UBS aus dem klassischen Factoring-Business ausschied.

Im Exportfactoring, bei welchem Forderungen gegenüber ausländischen Debitoren bevorschusst werden, stiegen die Rechnungsvolumen im vergangenen Jahr um 4 % auf 100.7 Millionen Schweizer Franken an.

Die Durchdringung im Schweizer Factoring-Markt bewegt sich im Vergleich mit den grossen europäischen Märkten in Deutschland und Grossbritannien weiterhin auf einem bescheidenen Niveau. Gründe dafür sind die hohe Bankendichte in der Schweiz und die geringe Bekanntheit von bankenunabhängigen Finanzierungsalternativen.

Für das laufende Jahr rechnen die dem Verband angeschlossenen Factoring-Anbieter angesichts der Konjunkturprognose mit stabilen Umsätzen.


Über den Verband:

Der Schweizerische Factoringverband (SFAV) wurde am 8. Juni 2004 von sechs führenden Schweizer Factoring-Anbietern gegründet. Ziel des Verbandes ist es, Factoring als Finanzprodukt bei Entscheidungsträgern von Schweizer KMU besser bekannt zu machen. Dazu wird auf Verbandsebene ein regelmässiger Austausch mit anderen Branchenorganisationen und der Wissenschaft gepflegt.

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