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Trend 2019: Liquiditätsengpässe aufgrund von Spätzahlern und Debitorenverlusten

Oft ist es eine Kombination von verschiedenen Faktoren, welche ein Unternehmen in Liquiditätsengpässe schlittern lässt. Nebst anfallenden Debitorenverlusten trägt insbesondere die schlechte Zahlungsmoral der Abnehmer zur Problematik bei. Laut dem jährlich erscheinenden European Payment Report der Intrum Justitia mussten Schweizer Unternehmen 2019 bei B2B-Geschäften in der Schweiz durchschnittlich 35 Tage auf ihr Geld warten. Bei B2B-Geschäften in Europa betrug die Wartezeit gar 40 Tage. Dies obwohl die Unternehmen durchschnittlich nur ein Zahlungsziel von 28 respektive 34 Tagen vergaben. Damit bestätigt sich der Trend der letzten Jahre hinzu einer schlechteren Zahlungsmoral in Europa.

Verbesserte Zahlungsmoral in der Schweiz erhöht Belastung

Die daraus resultierenden Liquiditätsengpässe betreffen laut der EPR-Studie von Intrum rund zwei Drittel der Schweizer Unternehmen. 21 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass die verspäteten Zahlungseingänge ihr Wachstum behinderten. Bei 14 Prozent der Unternehmen führen Liquiditätsengpässe gar zu existenzbedrohenden Situationen. Besonders betroffen von dieser Ausgangslage sind exportorientierte Schweizer Unternehmen. Denn entgegen der europaweiten Entwicklung verbesserte sich insgesamt die inländische Zahlungsmoral. Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz 89 Prozent aller Rechnungen innerhalb der gegebenen Zahlungsfrist gezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Verbesserung von 6 Prozent.

Debitorenverluste drücken die Ergebnisse

Eine weitere Ursache für Liquiditätsengpässe sind Debitorenverluste. Diese führen bei Schweizer Unternehmen jährlich zu Umsatzeinbussen von bis zu 4 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über dem, der europäischen Mitbewerber und dürfte aufgrund der abflauenden Weltkonjunktur noch weiter ansteigen. Diese Beurteilung teilen auch die befragten Unternehmen in der EPR-Studie. 27 Prozent der Befragten rechnen mit einem höheren Debitorenrisiko in naher Zukunft. Im Vorjahr waren die Unternehmen in der Schweiz noch optimistischer gestimmt. Damals rechneten nur 7 Prozent mit einem baldigen Anstieg des Debitorenrisikos.

Mit den richtigen Instrumenten Abhilfe schaffen

Diese beiden Trends lösen bei Schweizer Unternehmen zunehmend Abwehrreaktionen aus. Eine beliebte Massnahme dabei ist die Vorauszahlung, die von 55% der befragten Unternehmen angewendet wird. Diese zu implementieren wird jedoch schwierig, solange auf der Abnehmerseite hohe Abhängigkeiten oder ein hoher Wettbewerbsdruck bestehen. Für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche internationale Grossunternehmen als Abnehmer haben, steht diese Option daher nicht zur Verfügung. Sie leiden weiterhin unter den langen Zahlungsfristen und kämpfen regelmässig mit Liquiditätsengpässen.

In solchen Situationen kann eine Supply Chain Finanzierung die Problematik entschärfen. Mit Factoring als Finanzierungsinstrument werden offene Forderungen gegenüber Abnehmern innerhalb von 24 Stunden zu 90% vorfinanziert. Damit erhält das Unternehmen eine dem Verkaufsvolumen angepasste Finanzierung und kann selbst in Spitzenzeiten Liquiditätsengpässe verhindern. Zudem profitiert das Unternehmen von dem inkludierten Schutz gegen Forderungsausfälle und der vorgängigen Bonitätsprüfung der Debitoren, welche das Risiko für Debitorenverluste auf ein Minimum reduziert. Mit diesen Massnahmen können Schweizer Unternehmen im aktuellen Umfeld wettbewerbsfähiger agieren und neue Wachstumschancen konsequent in Angriff nehmen.

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Über die Studie

Der European Payment Report 2019 befragt über 11‘856 kleine und mittlere Unternehmen in 29 Ländern. Die komplette Studie bietet einen Vergleich nationaler und internationaler Trends im Zahlungsverhalten.

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